Djönno in Hardanger…

Schon einmal hatte ich Kontakt mit dem Besitzer des Hauses, seine Haltung war aber sehr zurückhaltend und die Antwort war eher nein. Unser Freund Harald meinte, man müsse ihm etwas Zeit geben… ok! Nach einigen Wochen kam ein Telefonanruf von Harald, wir sollten doch wieder anrufen, es schien besser zu sein. Ok, so rief ich an. In der Zwischenzeit waren wir in der Schweiz voll beschäftigt mit planen, packen, Claudio arbeitete fünf Wochen für eine Firma, dies verbesserte unser finanzielles Polster etwas, aber wir sagten uns, jetzt müssen wir los ob wir was haben oder nicht! Den Fuss ins Wasser setzen und sehen was geschieht… Das Wasser begann sich allerdings schon etwas vor unserer Reise zu teilen… Der Hausbesitzer sei offener geworden sein Haus an uns zu vermieten.

Ich telefonierte mit ihm und er meinte zum Schluss, wir müssen es ja einfach mal anschauen kommen. And off we are again… Ob wir wirklich all das wichtigste dabei haben wird sich nach und nach zeigen!

Wie es aber dazu kam, dass er plötzlich so offen wurde es uns zu vermieten erzählte er uns letzten Donnerstag. Da muss ich noch etwas vorgreifen. Claudio hatte beim letzten mal in Norwegen den Keller bei Harald gestromert. Die Arbeit wurde von einer Elektriker Firma abgenommen und seine Arbeit wurde mit viel Lob und Anerkennung gepriesen. Nun, Harald hatte ja viel von Claudio erzählt, von seinen Fähigkeiten etc. und das Claudio dem Haus sicher gut schauen könnte usw. Für den Besitzer war es klar das Harald und seine Familie sich freuen würde wenn wir etwas in der Nähe zu wohnen kämen… der Ausschlag gebende Punkt sei aber gewesen, dass der Besitzer mit der Elektrikerfirma gesprochen habe, da einiges an elektrischem im Haus gemacht werden musste. Und erwähnte ihnen auch, dass da eine Familie sei die Interesse am Haus hätte. Der Elektriker fragte ob es eine Familie aus der Schweiz sei! Als der Besitzer dies bejate, begann er von der Arbeit zu erzählen die Claudio im Keller von Harald gemacht hatte. Dies sei saubere Sache und anhand von seiner Arbeit könne man ihm voll und ganz vertrauen. So im falle er die elektrischen Sachen seiner Firma geben wolle, dürfe auch Claudio die Arbeit machen, sie würden sofort wieder das Abnehmen garantieren. Die Aussage des Elektrikers hat ihn dazu bewogen uns das Angebot zu machen es zu mieten.

Ist es nicht eigenartig wie zum Schluss irgend wie alle Puzzleteile zusammen passen! Der Besitzer meinte, so wenn wir Lust hätten das Haus selber zu renovieren, können wir ein Jahr gratis darin wohnen und die Miete für das nächste  darauf wäre ein weiterer Tiefpreis. Es sei ihm wichtiger, dass jemand da ist wo Freude am Haus und der Umgebung hat. Wie lange wir in diesem Haus bleiben werden wissen wir noch nicht… wir sagen uns ein Jahr nach dem andern… Es bleibt ein Abenteuer mit Gott und langweilig ist es erst recht nicht!