Hast du schon mal auf etwas verzichtet oder gefastet?

In den letzten 12 Monaten haben wir solche Momente immer wieder erlebt. Wir entschieden uns für ein Jahr auf Reise zu gehen und auf diverse Sachen zu verzichten, um dafür aber anderes zu lernen und erleben. Wenn wir unsere Feedback Runden hatten, durften wir immer wieder feststellen wie dankbar wir sein dürfen für all das Erlebte und gesehene. Und zwischen den Linien war doch auch immer wieder mal zu vernehmen, wie schön es doch ist wenn man eine eigene Stube hat, eigene Schlafzimmer und nicht den grössten Teil in einem Zimmer verbringt wie jetzt in diesem Jahr… wie schön es ist eine eigene Küche zu haben, selber kochen zu können, die eigene Sprache sprechen zu können, von den anderen verstanden zu werden ohne sich immer wieder fragen zu müssen, ob dies in der einten oder anderen Kultur in Ordnung ist oder nicht… geschweige denn ein Zuhause zu haben, welches wir momentan gar nicht haben…

Das Verzichten auf Luxus und Komfort hat uns gut getan, tut es immer noch. Es ist als ob man das Leben von einer anderen Seite betrachtet. Es wird einem wieder so richtig bewusst wie reich beschenkt wir doch sind im Leben. Wie nehmen wir es als selbstverständlich, dass wir all die erwähnten Sachen haben und noch viel mehr als das… Uns wurde in diesem Jahr immer wieder bewusst wie schön es ist mit etwas Privatsphäre… und dies auch manchmal innerhalb der Familie. Wenn man schon Wochenlang, Monate ein Zimmer teilt… es macht dankbar, ja sogar sehr dankbar. Diese Auszeit ist unglaublich wertvoll, wir sind dabei in ein paar Monaten eine Schule zu beenden, die wir wohl in der Schweiz nicht in diesem Sinn hätten absolvieren können. Eine Lebensschule der besonderen Art…

Jede Destination die wir erreicht haben, jede Ortschaft, jede Familie, Freunde und Institutionen die wir besuchen durften… überall gab es Lernpakete für uns, ja manchmal könnte man auch sagen Fastenpakete, Entbehrungen und gleichzeitig wirkt es wie eine Entschlackung, eine Reinigung. Es ist fast wie, wenn man einen Weile gefastet hat. Der Anfang mag schwer sein aber dann geht es und man beginnt sich gut zu fühlen, und gleichzeitig freut man sich wieder auf feste Nahrung. Ich glaube es geht uns ähnlich. Wir gingen auf Reise, entschlacken und tanken gleichzeitig auf und freuen uns wieder auf feste Nahrung, bzw ein Heim, auf ein eigenes Zimmer, eine eigene Küche usw. (Wir sind ja selber gespannt wo wir uns wieder niederlassen werden!?)

Hast du vielleicht schon mal versucht auf Süssigkeiten zu verzichten? Eine Süssigkeiten Fastenkur… 🙂 Es ist auch ein verzichten… und es könnte vielleicht gar nicht so das dümmste sein… Gerade jetzt nach dieser Weihnachtszeit! 😉 Und wenn man es mal gemacht hat, wie freut mach sich wieder auf eine kleine Süssigkeit… so geht es  zumindest mir!

Ich kann’s immer noch fast nicht glauben, wie dieses Jahr so schnell vorbei flog!

In God We Trust

 

Die Stimmungen am Abend sind immer sehr speziell…

 

Im Aufladen sind sie Meister…

 

Wasserplausch auf dem Hügel…

 

Das Licht kann ganz schön sein…

 

Wolken finde ich so faszinierend…

 

Einfach Ruhe haben…

 

wieder ein Kompostloch gegraben…

 

Dieses Windrad schenkt uns eine Teil vom Strom…

 

Weihnachtsbescherung…

 

Wieder mal warme Weihnachten…

 

Keinen Tannenbaum, dafür eine Krippe…

 

Unser kleiner Freund war auch mit dabei…

 

Die kleine Prinzessin hier auf dem Hügel…

 

Alexander ist immer wieder mit dabei bei der Arbeit…

 

Es war harte Arbeit

 

Und es wird abtransportiert…

 

Claudio repariert…

 

Sie vertilgen die Mücken… Vielen Dank!

 

Diese Weihnacht gab es nicht so viele Kekse… dafür Früchte…

 

Ein Mann aus dem Katatubo Stamm. Sie werden sehr verachtet hier… dieses Projekt in dem wir uns befinden, nimmt sich ihrer Volksgruppe besonders an. Wir kaufen fast immer etwas von ihnen wenn wir sie sehen, einfach um sie zu unterstützen…

 

Einkaufen auf dem Markt…

 

Da wohnen wir… von der rechten Seite die zweite Wohnung…

 

Papa, Sohn Gespräche…

 

Aussicht…