Ausgerechnet eine Schlange…

Der Gottesdienst war fertig und, wie schon fast gewohnt, wollte Alexander auf den Hügel hochlaufen anstatt zu fahren. Claudio war nicht begeistert von der Idee… Alexander hatte es ja schon einige mal gemacht aber heute war es anders… Alexander gab seinen Missfallen etwas zum Ausdruck aber Claudio blieb bei seinem Entschluss, Alexander nicht allein gehen zu lassen.

Als wir alle zusammen hochfuhren, lag eine Schlange auf der Strasse und sonnte sich. Nicht einfach irgend eine… sondern eine nicht all zu kleine, sie sagten es sei eine Kobra. Ich kenne mich da nicht aus bei Schlangen. Man darf mich gerne korrigieren. Sie wich gerade mal dem Auto aus, um nicht überfahren zu werden aber dann auch nicht weiter weg! Sie blieb neben dem Auto liegen und schlängelte mit der Zunge. Tut mit leid aber ich kann Schlangen nicht ausstehen… ich weiss, da werden ein paar Leute nicht einverstanden mit mir sein… aber mit dem kann ich leben! Es wirkte so als wisse sie genau, dass sie mit ihrem Gift viel stärker ist! Schlussendlich verzog sie sich, Gott sei Dank Talwärts!

Aber uns wurde auch klar, warum Claudio das Gefühl hatte er könne dies mal Alexander nicht allein den Hügel hoch spazieren lassen… Vielleicht wäre sie nicht da gewesen, vielleicht aber schon… Alexander hat bis jetzt noch keine grossen Erfahrungen mit Schlangen, schon gar nicht mit giftigen. Wir sind Gott dankbar hat er zu Claudio durch sein Unbehagen gesprochen, in dem er Alexander nicht gehen liess. In Indien wurde uns gesagt, dass die ungiftigen Schlagen gleich verschwinden wenn man kommt, die giftigen bleiben liegen! Sie scheinen wohl auch warum zu wissen… So ist es hier wohl nicht anders!

Am Nachmittag waren wir noch am Sandfliegen Strand… ich war die ganze Zeit im Wasser, Claudio auch, Alexander und Julia versuchten noch ein paar Muscheln zu finden… waren aber auch bald im Wasser! Das Resultat = keine Sandfliegenbisse!

Dies ist nur ein kleiner Teil der Schlange…

Claudio war schnorcheln…

Ein paar kleine Fische sind noch da…

Bettina beobachtet den Bewohner der Muschel… der hat einen massiven Stachel…

Das Wasser ist wunderbar angenehm…

Die Aussicht tut der Seele wohl…