INDIEN

Flugreise

 

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Mit der Reise verlief soweit alles gut, abgesehen davon das unser Gepäck es nicht gleichzeitig wie wir nach Bangalore schaffte!

Unser Flug von Düsseldorf nach Abu Dhabi hatte Verspätung, somit verblieb für uns nicht viel zeit für das Umsteigen, geschweige denn für das Gepäck.

Es flog sich sehr angenehm mit Etihad und das Essen war lecker, wurde allerdings mit jedem Umsteigen etwas schärfer!

Wir gewannen 4 ½ Stunden dazu, kamen am 3. Januar um etwas nach 04:00h in Bangalore an. Es brauchte etwa zwei Stunden um die ganzen Papiere aus zu füllen, wegen dem Gepäck. Ein Inder aus Bangalore, lebt aber in den USA, der auch Probleme wegen dem Gepäck hatte, beruhigte uns; es wirke alles etwas chaotisch aber sie machen ihre Sache schon gut! Sie gaben sich echt Mühe mit der ganzen Prozedur, damit wir nicht noch mal zum Flughaben mussten.

Das Gepäck kam mit dem nächsten Flug aus Abu Dhabi und wurde in die nahe gelegene kleine Stadt gebracht wo wir uns aufhalten.

 

 

 

IN INDIEN ANGEKOMMEN

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Völlig erschöpft und übermüdet kamen wir bei unseren Gastgebern an. Die Hausfrau hatte ein wunderbares indisches Frühstück zubereitet und wir wurden bei Neni’s (Grossvater auf bündnerisch) Freunden herzlich aufgenommen.

Wohl oder Übel… wir waren so müde uns legten uns noch mal für um die 5Stunden hin und schliefen tief und fest. Als wir aufwachten stand bereits schon das nächste lecker Essen auf dem Tisch!

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Die Gastgeberin ist äusserst rücksichtsvoll und kocht noch ohne Schärfe… aber mit allerhand möglichen leckeren Kräuter.

Der Verkehr, bzw. der Fahrstil hat Alexander und Julia sehr beeindruckt. Ihre Schlussfolgerung war, dass es wohl keine Verkehrsregeln gäbe… so chaotisch wie es auch wirkt, es scheint trotz allem sehr gut zu funktionieren. Fahrspuren gibt es jeweils so viele wie gerade Autos sich nebeneinander befinden und Fussgänger haben mit Sicherheit keinen Vortritt!

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Julia war ganz ausser sich als sie die erste heilige Kuh auf der Strasse sah, inzwischen ist es schon normal. Das Heimweh zu Mormor, (ausgesprochen Murmur,  Grossmutter auf Norwegisch) packte Julia allerdings schon bald als ihr die einfache Behausung zu Augen kam, in der wir für die nächsten Tagen wohnen werden. Sie hätte am liebsten den nächsten Flug Retour genommen. So merkt man wie die Kinder unterschiedlich sind! Alexander ist bis jetzt nur begeistert und freut sich auf jeden neuen Tag in der neuen Welt hier.

 

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Er kramt jedes englische Wort aus dem Gedächtnis das er in der Schule gelernt hat und speichert mit jedem neuen Tag weitere Wörter um sie auch gleich an zu wenden.

Julia probiert mutig jede neue Speise die aufgetischt wird und so lange es nicht scharf ist isst sie mit gutem Appetit! Alexander hält sich eher noch bescheiden mit dem Essen was von der Gastgeberin sehr wohl bemerkt wird! Sie stellt ihm immer wieder die Speisen vor den Teller die er noch nicht probiert hat, sie weiss genau was noch nicht auf seinem Teller Platz fand! J

 

 

ALEXANDERS ERSTE ENTDECKUNGSTOUR MIT NENI

Früh am nächsten Tag war Alexander angezogen und beharrte auf Nenis versprechen vom Vortag. Erkundungstour stand auf seinem Programm. Sie bestiegen, mit Fotokamera ausgerüstet, den nahe gelegenen kleinen Berg oder grösseren Hügel, wie auch immer, und wurden für das frühe Aufstehen belohnt!

Alexander kam begeistert zum Frühstück und erzählte voller stolz die ersten wilden Affen gesehen zu haben, die auf den Felsen in der Morgensonne Frühsport betrieben, dazu noch viele prachtvolle Vögel in glitzernden Farben. Die wilden Elefanten, die sich scheinbar ganz in der Nähe im Wald aufhalten, hat er nicht zu Gesicht bekommen.

Die Bevölkerung ist allerdings froh wenn sie die Elefanten nicht so oft sehen. Sie richten ihnen mehr Unheil an als Freude. Sie kommen meistens in der Nacht und trampeln die Gärten nieder uns fressen alles was gerade schmackhaft ist! Es ist die reinste Verwüstung wenn um die 22 Elefanten es bis in die Gärten schaffen. So gross ist etwa die Herde hier im Wald. Und es sei nicht lohnenswert ihnen zu nahe zu kommen.

So ist es auch mit den Affen. Ein paar Tage vor unsere Ankunft, waren um die 20 Affen hier in den Bäumen und Garten und haben alle reifen Früchte und Kokosnüsse geklaut.

Sie müssen daher um einiges mehr anbauen da sie immer damit rechnen müssen unerwünschten Besuch zu erhalten. Da nützen auch keine Zäune!